Gartenarbeit – wie man vieles leichter macht

Die Arbeit im Garten kann müheselig sein. Wie ich mir vieles erleichtert habe, können Sie hier sehen…

Kompost herstellen

Wer einen Garten besitzt, der möchte auch, daß alle Blumen und vor allem das Gemüse gut wachsen. Dazu ist gute Erde notwendig, denn auf lockerem Sand odert gar auf Lehm gedeihen viele Pflanzen nicht besonders gut.

Komposterde – Gärtnergold

Da ist schon etwas dran an diesem Spruch. Gute Komposterde ist in jedem Garten zu verwenden, außer vielleicht, Sie leben an einem Fluß, der jedes Jahr im Frühjahr über die Ufer tritt.

Da haben Sie dann bei Ebbe den besten Boden, den man sich wünschen kann.

Aber meistens ist es so, daß gerade neue Gärten auf Flächen angelegt werden, wo sich ehemals ein Feld befand. Diese Böden sind in der Regel durch jahrelange Bewirtschaftung so ausgelaugt, daß sich ohne eine Verbesserung die nächsten Jahre nichts tut in Ihrem Garten.

Sie müssen die Bodenqualität verbessern, ganz klar. Nur wie?

Kompost oder Chemikalien?

Es gibt ja haufenweise chemischen Dünger zu kaufen, der auch seine Berechtigung hat. Aber nur, wenn er gezielt auf einzelne Pflanzen oder Beete angewendet wird. Den ganzen Garten chemisch zu Düngen, ist nicht sehr vorteilhaft.

Denn Chemiedünger hält nicht sehr lange vor, er ist hauptsächlich dafür gedacht, in der Phase des stärksten Wachstums unsere Pflanzen zu unterstützen.

Bleibt also Komposterde

Komposterde gibt es Säckeweise zu kaufen, manchmal vom Bauern auch als Dung in größeren Mengen. Diese haben jedoch auch Nachteile:

  1. Bei gekauften Kompost wissen Sie nie wirklich, was da alles so drin ist. Oft wachsen plötzlich ganz fremde Pflanzen, die Sie ansonsten gar nicht im Garten haben. Und der Transport ist bei einer größeren Menge auch nicht einfach. Dazu die Zeit, die Sie zum Einkaufen brauchen…. Bei kleineren Mengen, die benötigt wird, ist es sicherlich ein guter Weg. Bei einer ordenlichen Bodenverbesserung, die großflächig ausfällt, ziemlich teuer.
  2. Dung vom Bauern ist auf jeden Fall eine feine Sache, hat aber einen Haken: Diesen Dünger sollten Sie erst ein wenig ablagern, oder mit vorhandener Komposterde vermischen. Ansonsten ist er viel zu scharf, und viele Pflanzen können Sie damit regelrecht verbrennen.

Eigenen Kompost herstellen

Die beste Lösung ist, wenn Sie sich Ihren eigenen Kompost herstellen. Das kann man mit verschiedenen Mitteln machen, vom einfachen Komposthaufen, mit dem Thermokomposter oder auch einem Trommelkomposter, der sogar für Küchenabfälle und Essenreste geeignet ist.

Alle diese Methoden wende ich an, zum Teil schon über Jahrzehnte. Weil ich immer wieder sehe, welche Fehler neue Gartenbesitzer beim Herstellen von Kompost machen, kann ich das manchmal gar nicht glauben. Dabei gibt es doch im Internet sehr viele Tipps zum Herstellen von Kompost.

Na, nun gibt es eine Seite mehr.